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„Spricht“ Gott immer noch oder nur manchmal?

Sollte in einer Glaubenslehre mehr behauptet werden als begründet wird, scheint das für viele ein positives Kriterium für die Wahrheit zu sein. Denn was man begründen kann, kann man nicht glauben. Denn man weiß es. Was man nicht begründen kann, muss man glauben. So einfach scheint das zu sein.
Der Glaube kommt vom Hören, sagt der Apostel Paulus. Aber was hat der Hörer gehört, der sagt, Gott habe zu ihm gesprochen, aber nicht zu anderen? Hier muss unterschieden werden zwischen „Vox Dei“ und „Verbum Dei“. Mit Vox wird die Lautsprache bezeichnet, die sich auch mit einem Mikrophon aufnehmen ließe. So „spricht“ Gott nicht. Verbum Die ist Gottes konstitutive Mitteilung. Sie bewirkt Fähigkeiten und deren Erfolg. Wenn man aufschreiben kann, was Gott einem Propheten in den Kopf gesetzt hat (Infusionstheorie), ist es die Vox Dei. So verstehen die Propheten das Wort Gottes aber nicht. Sie decken Gottes Selbstmitteilung, das ist seine Offenbarung, auf und darüber reden sie. Das ist nie endgültig, so dass Gott nichts mehr zu sagen brauchte, sondern geschichtlich, weil Gott nie aufhört zu „sprechen“ und die Menschen noch nicht alles gehört haben. Anderenfalls wäre das Wissen um das Gottesverhältnis der Menschen nur noch in der Tradition zu finden. Das kommt der religiösen Denkverdrossenheit entgegen. Sie kommt bei Christen durchaus vor. Wer jedoch behauptet die Vox Dei gehört zu haben, sollte sich fragen, ob das nicht Selbstgespräche waren.
3.5.16 10:13
 



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