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Kommentar zu den Evangelien der 6. Osterwoche 02. bis 07. Mai 2016

Montag, 02. Mai
Joh 15,26-16,4

Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert. Das habe ich euch nicht gleich zu Anfang gesagt; denn ich war ja bei euch.

• Die bedeutsamsten Unterschiede unter Menschen liegen in der Geistesverfassung. Wirkt der Geist Gottes durch den Menschen, reagieren jene, die das Zeugnis des Geistes durch andere erfahren, ihrem Geistestyp entsprechend negativ. Aber warum? Der Geist Gottes „erfüllt“ nicht die Erwartungen der Menschen, sondern er mobilisiert sie durch soziale Fähigkeiten. Wer jedoch beharren will, behauptet sich durch radikale Ablehnung. Konflikte sind Machtkämpfe.

Dienstag, 03. Mai – App Philippus und Jakobus
Joh 14,6-14

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.

• Warum ein Gottesverhältnis überhaupt möglich ist, dürfte kaum jemanden interessieren. Zwischen Gott und Welt liegt eine prinzipielle, nicht zu beseitigende Grenze. Die Grenzüberschreitung von Gott her käme auf die Aufhebung aller Möglichkeiten in der Welt hinaus, wenn er die alles dominierende Wirklichkeit bliebe. Doch in seiner Inkarnation „erniedrigt“ sich Gott in seinem Sohn und ist dadurch „den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen“. (Phil 2,7). So aber hat Gott sein Mittlertum durch das Zusammengehen von ungeschaffenem und geschaffenem Menschsein konstituiert.

Mittwoch, 04. Mai
Joh 16,12-15

Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.

Donnerstag, 05. Mai Hochfest Christi Himmelfahrt

• Die Befähigung des Menschen zum „Hörer“, zum Empfänger der Selbstmitteilung Gottes ist ein Prozess, der durch die Selbstmitteilung weitergeführt wird. Dadurch hat der Mensch die Möglichkeit, dem näher zu kommen, was er sein soll.

Freitag, 06. Mai
Joh 16,20-23

Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

• Als „Welt“ werden die Menschen bezeichnet, die kein Verhältnis zu Gott annehmen. Warum aber „freuen“ sie sich? Freude ist ein Überschuss des Guten. Die „Welt“ ist von der Inkarnation nicht ausgenommen, aber sie genießt ihre Selbstgenügsamkeit und bewirkt nichts für das Heil. Das Heil zu verkünden, kann nicht Aufgabe der „Welt“ sein.

Samstag, 07. Mai
Joh 16,23-28

An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben. Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.
Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in verhüllter Rede zu euch spreche, sondern euch offen den Vater verkünden werde.
An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten und ich sage nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

• Gott teilt sein Menschsein mit, damit die Menschen unablässig neue Lebensmöglichkeiten finden, die sie auch verwirklichen können. Mehr ist nicht möglich.
2.5.16 08:38
 



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