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Es geht auch ohne Gott

Das kann man sich einreden, aber ohne eine erste ewige Wirklichkeit gäbe es weder die Welt, noch die Menschen in der Welt.
Wir können es nicht ändern, dass es das gibt, was wir nicht hervorgebracht haben. Unser Interesse daran aber können wir ändern. Was bringt uns das ein? Interesse ist Beteiligung. Desinteresse ist Abneigung. Totale Abneigung ist unmöglich. Denn sie müsste sich gegen sich selbst wenden. Wachsendes Interesse ist ein Wesenszug des Geistes. Aufgegriffen werden durch das Interesse zunächst Möglichkeiten. Erfüllt sind die jeweiligen Interessen, wenn sie verwirklicht sind. Warum aber sind Möglichkeiten manchmal zu verwirklichen und manchmal nicht? Wenn wir es wissen, versuchen wir die Differenz von Möglichkeit zur Verwirklichung zu schließen. Warum aber gelingt das nicht immer? Ist es Unvermögen oder liegt eine sperrige Macht zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten? Lässt diese Macht sich beseitigen? Was kommt dann an ihre Stelle? Gewiss etwas Gegenteiliges. Zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten liegt die Negativität. Sie trennt. Soll das Trennende aufhören, muss etwas Verbindendes an seine Stelle kommen, die Positivität. Die Positivität muss aber auch das hervorbringen, was noch nicht war und nicht nur etwas „zusammenkleben“. Sie ist konstitutiv. Die ursprünglich konstitutive Macht liegt im Unbedingten und fällt unter den Gottesbegriff. Das kann man wissen. Was dieses Wissen bedeutet, lässt sich auch wissen. Wie jemand sich zu seinem Wissen verhält, bestimmt noch einmal, was für ein Mensch er ist.
26.1.16 16:03
 



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