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Einen funktionalen Gott kann es nicht geben

Was Menschen bei dem Wort „Gott“ denken, reicht von einem „höheren Wesen“, bis zur Frage: „Gibt’s den überhaupt?“Den Zusammenhang von Ursache und Wirkung zu erkennen, ist „funktionales Denken“. –Fällt dieses Denken aus seinen Regeln heraus, hat man „nicht mehr alle Tassen im Schrank.“ Solange dieses Denken aktiv ist, denkt man „etwas“: Man denkt „gegenständlich“. Bedenkt man sein Denken, reflektiert man. Der Prozess des gegenständlichen Denkens ist ein Dialog, wo sich dem Erkennenden etwas zu erkennen gibt und er darauf reagiert. Der Prozess des reflektierenden Denkens wird verschieden bezeichnet, mit Nachdenken, Überlegen oder Besinnen. Dieses Denken kann man aber „für sich behalten“. Das Denken ist zu allem zu gebrauchen. Deshalb kann man auch an das Wort „Gott“ denken. Aber im Denken wird nur der Gottesbegriff erkannt. Dem Begriff nach ist Gott eine Wirklichkeit, die ermöglichend wirkt; und damit man sich etwas darunter vorstellen kann, meint man, er wirke funktional: „Gott wird’s schon richten.“Es geht jedoch um mehr: Was mit dem Wort Gott gemeint ist, kann man im Lexikon lesen. Was man mit ihm zu tun hat, hängt von der Erfahrung seines Wirkens ab. Das Wort „Gott“ bezeichnet einmal einen Vernunftbegriff und ein anderes Mal, insofern man ihn „erfahren“ hat, einen „Namen“. Da Gottes Wirken dem Wesen nach „konstitutiv“ ist, also hervorbringt, was noch nicht war, muss das am Menschen zum Ausdruck kommen. Letztlich muss der Mensch auch konstitutive Fähigkeiten bekommen, durch die er fähig ist, anderen zu dem zu verhelfen, was sie sein sollen. Folglich kann es für jeden nur darum gehen, so zu leben, dass er dem näher kommt, was er sein soll. Nämlich fähig zu sein, immer wieder ungeahnte Möglichkeiten aufzudecken und zu verwirklichen. Mehr ist nicht möglich und darum nennt man es das „ewige Leben“. Es haben zwar alle Menschen mit Gott zu tun, aber nicht alle erkennen das, wenn sie gegenständlich denken und deshalb an funktionalen Vorstellungen hängenbleiben, in die sie auch Gott einordnen. Bevor sie nicht auf das Wirken Gottes reagieren, können sie alles Mögliche über ihn denken. Die praktischen Folgen sind jedoch unheimlich.
7.11.15 10:18
 
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