Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Holzauge, sei wachsam




  Letztes Feedback
   8.11.19 19:51
    Thanks for finally talki
   15.07.20 20:37
    Sie sollten diesen Artik
   4.08.20 08:10
    Greate pieces. Keeep pos



https://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





Das Menschenbild in Gebeten

In unserer Sprache lässt sich die lapidare Formel „Lex orandi, lex credendi“ nicht ebenso lapidar wiedergeben. Sagen wir: Die Gebetsordnung muss der Glaubensordnung entsprechen, so klingt die verordnende römische Verwaltungssprache durch. Fragen wir nach dem zu Grunde liegenden Sachverhalt, so lässt es sich kaum anders sehen, als dass jeder so betet, wie es seinem Glaubensverständnis entspricht. Darum ist zu fragen, ob der Beter unserer Tage in den für die Liturgie vorgegebenen Gebetstexten sein Glaubensverständnis wiederfindet. Der Beter sagt zwar „Amen“ zu Bestätigung der Gemeinschaftsgebete, die als „collectio“ = Zusammenfassung bezeichnet werden und sich deshalb vom „privaten“ Gebt unterscheiden. Doch bleibt zu fragen, ob der Beter in „zwei Welten“ leben kann; einer für alle verordneten und einer privaten.

Jeder Gebetstext kann nur insoweit zum Gebet werden, wie darin die Wirklichkeit Gottes und des Menschen zur Sprache kommt. In Sprache liegt die Wahrheit als Aussage der Wirklichkeit vor. Der Beter geht den Weg der Wahrheit zum Zentrum der Wirklichkeit. Dieses Zentrum ist das Gute. Der Beter ist daran interessiert, dass das Gute, das schon auf ihn einwirkt, bei ihm zum Ausdruck kommt. Schafft die Wahrheit Verständnis für das Gute, so verwirklicht sich der Mensch seinem Verständnis entsprechend.

7.7.20 17:21
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung