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Was soll man denn alles glauben?

Alles darf man gewiss nicht glauben. Denn nicht alles ist glaubwürdig, was andere sagen. Glaubwürdig ist nur die Wahrheit und jener, der die Wahrheit sagt. Die Wahrheit ist überall das Erste, was wir von einer Wirklichkeit mitbekommen. Sie „sagt“ sich selbst aus und die Folge ist unsere Erkenntnis. Nicht jede Erkenntnis ist von gleicher Bedeutung. Folglich ist auch nicht jede Wahrheit – genauer müsste man sagen: Wahrheitsaussage - von gleicher Bedeutung. Das Innerste einer Wirklichkeit aber ist das Gute. Darum sind nur jene Wahrheiten glaubwürdig, durch die sich das Gute aussagt. Je höher ein Gut ist, um so überzeugender ist dessen Wahrheit. Es muss Güter geben, auf die wir nicht verzichten können und dementsprechend gibt es Wahrheiten, die wir glauben müssen. Die Wahrheit wird mit dem Licht verglichen. Die Quelle des Lichtes aber ist Kraftquelle des Guten. Das Gute ist die Geisteskraft, ohne die nichts bleibt und nichts weiterkommt. Wir treffen das alles in der Sprache an, genauer beim sprechenden Menschen. Immer ist es die Wahrheit, die uns sprechen lässt; im Denken und Reden. (Erst anschließend kann jemand lügen). Erst wenn wir gedacht haben, können wir Handeln. Dieses Wirken offenbart dann, ob das Gute erscheint. Anderenfalls haben wir uns getäuscht, bzw. geirrt. Wenn das Gute getan ist, ist eine Situation da, die wir bejahen können. Das Leben erscheint in den Situationen. Können wir sie nicht bejahen, fehlt ihnen das Gute. Glauben und Bejahen kommt anfänglich auf dasselbe hinaus. Darum ist nur das Gute glaubwürdig. Die Frage: Was soll man denn alles glauben?, kann man sich ersparen. Das weiß jeder selbst. Es sei denn, er kommt mit der Wahrheit nicht zurecht. Darum aber muss sich jeder selbst sorgen, dass das Licht der Wahrheit in ihm leuchtet. Daran aber fehlt es. Und darum lassen sich viele „ein Licht aufstecken“. Sie sind denkfaul und schnappen auf, was andere meinen, weil man gedankenlos nur so lange bleiben kann, wie man die Luft anhalten kann. Zwar ist jeder eine Quelle der Wahrheit namens Mensch. Er macht sich darum seine eigenen Gedanken. So weiß er, wie Freiheit anfängt. Der Gedankenaustausch ist der erneute Nachweis von Freiheit. Der Raum solcher Freiheit ist entweder sehr klein, oder jeder bleibt in seiner Ecke und bewegt sich nicht. Ein unermesslicher Freiheitsraum öffnet sich im Gedankenaustausch mit dem Gottmenschen. Aber wer weiß das schon? Der „wahre Beter, der den Vater anbetet im Geist und in der Wahrheit“, könnte es wissen

14.1.20 10:21
 



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