Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Holzauge, sei wachsam




  Letztes Feedback
   4.09.19 14:44
    Wer sagt eigentlich,dass
   4.09.19 15:05
    Soll nicht jeder Christ,
   18.09.19 15:28
    Dein Gott zerstört durch
   13.10.19 22:56
    Vernunft,was ist vernünt
   8.11.19 19:51
    Thanks for finally talki
   5.01.20 00:37
    Jesus von Nazareth,die H



https://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





„Von Gott reden“ (7) – Dann redet doch!

 

Was wollt ihr denn sagen? Ihr könnt ohnehin nichts anderes sagen als das, was Gott euch selbst „gesagt“ hat. Alles andere ist eure unkritische Meinung. In Wahrheit kann zunächst nur gesagt werden: Gott verschenkt sein Menschsein und darin sich selbst in seiner Unergründlichkeit. Das ist die Inkarnation Gottes und sie hat Folgen; und zwar äußerst positive. Sie liegen nicht unter Verschluss, so dass sie erst später bekannt werden, sondern die Folgen der Selbstmitteilung Gottes erwachsen aus den Möglichkeiten, die gesehen werden. Und wenn sie nicht gesehen würden, bliebe dennoch nichts wie es ist, sondern es ginge bergab.

Das Gegenteil soll geschehen. Denn das für uns Menschenmögliche ist im Menschsein Gottes verwirklicht. Ob wir jedoch nach den besseren Möglichkeiten des Lebens fragen, liegt an uns. Wenn wir danach fragen, heißt das nicht, dass wir unseren Wunschzettel verlängern. Das geschieht in den sogenannten Fürbitten, wo immer nur gesagt wird, was Gott tun soll. Was wir tun sollen, wird zwar unablässig betont. Wir sollen aufhören zu sündigen und an Gott glauben. Alles richtig. Aber darauf kommen wir auch, ohne dass Gott es uns erneut sagen muss, weil er es uns fortwährend sagt, so dass wir es deshalb nicht vergessen können. Gott will „noch mehr“ sagen, als wir bereits gehört haben. Denn er hat uns vor eine Frage gestellt, die durch keine Antwort abgeschlossen werden kann. Er fragt seit jeher: Was wollt ihr werden? Immer wieder haben Menschen die Antwort gegeben, aber sie ist bis heute unzureichend geblieben. Nur hier und da, nur unter bestimmten Umständen können die Menschen erreichen, was sie wollen. Aber dadurch wissen sie auch, wie diese Armut“ überwunden werden kann. Sie wissen, wenn sie alles sein können, was sie sein sollen, ist alles in bester Ordnung. Dann ist das Heil erreicht. Das ist der unvergängliche Lebenssinn, weil Gott immer neuen Sinn mitteilt. Sinn ist das Gute, das vor uns liegt, aber noch nicht erreicht ist. Das ist der „Weg zu Gott“. Deshalb suchen alle nach dem Sinn des Lebens. Und wer wissen will, wie er zustande kommt, sollte man ihm sagen: Gott bringt als Sinnurheber den Menschen als Sinnstifter hervor. Und sollte noch jemand fragen, wer den Sinn haben soll, so liegt die Antwort auf der Hand.
15.11.19 09:40
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung