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Wird durch die Inkarnation Gottes alles einfacher oder wird die Fragwürdigkeit des Lebens größer?

Nehmen wir an, die Fragwürdigkeit des Lebens würde geringer, so dass die Menschen einerseits auf alles eine Antwort finden und sie andererseits alle praktischen Probleme lösen könnten, was wäre dann erreicht?

Ihre Sorgen wären wohl geringer. Sie brauchten keine neuen Interessen zu haben. Aber das führt zu nichts, wie die Geschichte zeigt. Darum heißt es in der Schrift: „Wehe euch, die ihr jetzt satt seid.“

Je länger sich Gott in der Geschichte mitteilt, umso fragwürdiger wird die Welt. Die Menschen haben dadurch den Eindruck, dass sie mit Gott nichts anfangen können. Was soll man dann von der Inkarnation Gottes halten? Wenn in der Inkarnation nicht Gottes Menschsein mitgegeben wäre, würden wir überwiegend den Daseinsdruck erfahren, den die Negativität ausübt. Wir würden es nur in den relativ engen Gehäusen der Positivität aushalten. Oder bildlich gesprochen: Wir lebten bestenfalls mit künstlichem Licht in einem feudalen Kellerdasein und draußen wäre schwarze Nacht. Wirkt Gott aber durch sein Menschsein auf den Geist des Menschen ein, ist es zwar mit der „Ruhe“ vorbei, aber die Verwirklichung neuer Lebensmöglichkeiten hört nicht auf, sondern sie nimmt zu. „Der Geist weht, wo er will.“ Lebensmöglichkeiten, die man verwirklichen möchte, aber mangels Kraft und Fähigkeiten nicht verwirklichen kann, sind dann ungelöste Probleme. Das kennen wir.

Gott wartet also gar nicht, bis alle an ihn glauben? „Gott lässt regnen über Gute und Böse und seine Sonnen aufgehen über Gerechte und Ungerechte.“ Es gibt durchaus günstige Voraussetzungen für alle. Zu bedenken ist aber auch, was Menschen vereiteln. Auch das sind Prozesse des Unglaubens. In religiöser Sprache werden sie Sünde genannt. Wir könnten schon viel weitergekommen sein.

24.6.19 09:41
 



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