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Pastor Holzauge, es wird gelegentlich vom Gottsuchen gesprochen. Was ist anders, wenn man ihn gefunden hat?

·        Wer etwas sucht, muss wissen, was er sucht. Da mit dem Wort Gott jene Wirklichkeit gemeint ist, die alles ermöglicht, was dem Menschen fehlt, muss der Mensch sich sagen: Wenn Gott auf mein Leben Einfluss nimmt, wird alles „von Grund auf“ besser. Nicht die Lebensumstände oder das Lebensgefühl werden besser, sondern jene Fähigkeiten, die den Menschen am meisten auszeichnen, lassen ihn dahin kommen, die Differenz zwischen Sollen und Können zu mehr und mehr schließen zu können. Denn die Frage nach Gott heißt: Wer soll ich sein? Die Antwort ist der Mensch, der sein kann, der er sein soll. Er hat Gott „gefunden“.

Kann der Mensch sicher sein, dass er der ist, der er sein soll?

·        Diese Frage kann erst zweifelsfrei richtig beantwortet werden, wenn wir das Gericht Gottes hinter uns haben. Solange wir „nach bestem Wissen und Gewissen“ uns so verhalten haben, dass wir ein sinnvolles Zusammenleben schaffen, können wir nichts Besseres tun. Aber unsere Gewissheit müssen wir immer wieder in Frage stellen, damit sie nicht in Selbstgerechtigkeit ausartet. Wir können zunächst nur feststellen, ob wir in den jeweiligen Situationen die besten Möglichkeiten verwirklichen wollten. Mehr ist nicht möglich.

Dazu sieht sich doch jeder gezwungen, die besten Möglichkeiten zu verwirklichen. Anderenfalls könnte ihm doch alles egal sein.

·        Auch wenn uns das konsequent gelingen könnte, ständen wir vor der Frage: Wie lange geht das so weiter? Wir verlieren im Laufe des Lebens immer mehr Kraft und müssen deswegen sterben. Dann wird ein nie gekannter Bewusstseinswandel eintreten. Ist unser Bewusstsein dann erstarrt, so dass wir zu nichts Weiterem mehr fähig sind oder haben wir dann eine Bewusstseinsverfassung, mit der wir einverstanden sind? Wenn Gott immer auf uns Einfluss nimmt und wir uns gegen sein ermöglichendes Wirken nicht abschotten, können wir immer wieder sein, was wir sein sollen und sein sollen. Was fehlt uns dann noch?

Haben wir „Gott gefunden“, wenn wir sind, was wir sein sollen und das auch sein wollen?

·        Mit Sicherheit. Denn mehr ist nicht möglich.

10.5.19 10:18
 



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