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Allgemeines Einverständnis?


Es gibt vieles, mit dem die Menschen einverstanden sind, gibt es auch etwas, womit alle einverstanden sein können?“

 

Wenn es das nicht gäbe, wäre die Unzufriedenheit ein Lebensgefühl, das sich unter Umständen zurückdrängen lässt, aber letztlich nicht. Entscheidend ist jedoch, ob alle mit dem einverstanden sein wollen, was letztbedeutsam ist.

 

„Kann das Letztbedeutsame überhaupt mit Gewissheit erkannt werden? Oder bleibt das rein Ermessenssache, was jemand für letztbedeutsam hält?“

Das Letztbedeutsame kann kein Mensch ergreifen. Es muss zu ihm kommen und ihn “ergreifen”. Ob es dazu kommt, hängt davon ab, ob die unbedingte Wirklichkeit Gottes den Menschen dazu befähigt, sich eine neue Identität geben zu lassen.

 

„Eine neue Identität? Wie ist das zu verstehen?“

 

Wer sein kann, was er sein will, hat seine individuelle Identität. Wer sein kann, was er sein soll, hat eine soziale Identität. Sie entsteht dadurch, dass jemand die Erwartungen eines Anderen erfüllt. Sie fehlt nicht nur, wenn er sich verweigert, sondern auch, wenn die Abgrenzung unter den Menschen fortdauert.

 

„Kann man ohne die Fortbildung der sozialen Identität überhaupt von einem Verhältnis unter Personen sprechen?“

 

Verhältnisse unter Personen können nicht stereotyp beibehalten werden. Es wären also alle mit dem Leben einverstanden, wenn sie ein Verhältnis zur Person des Anderen erlangen könnten. Warum gelingt ihnen das nicht immer? Eine Person ist der Mensch durch seine Einmaligkeit und seine Unergründlichkeit. Was einmalig ist, unterscheidet sich von allem anderen prinzipiell und radikal. Jeder Unterschied weist Grenzen auf. Darum ist die Abgrenzung unter den Menschen als Personen prinzipiell. Sie besteht für immer. Auch die Unergründlichkeit des einen kann nicht mit der Unergründlichkeit des Anderen zusammengebracht werden. Die Unergründlichkeit ist kein Gedankending, sondern die unermessliche Fülle der Möglichkeiten. Gäbe es keine Einmaligkeit und keine Unergründlichkeit des Menschen wäre er kein Geistwesen, sondern nur ein hoch entwickeltes Naturwesen in der Reihe der Lebewesen. Kommt ein Verhältnis, also die höchstbedeutsame Verbindung unter Menschen zustande, so kann sie sich niemand beschaffen, sondern der Andere muss sie ermöglichen. Anderenfalls wäre jeder einem Anderen ausgeliefert. Hat jemand ein Verhältnis zur Einmaligkeit und Unergründlichkeit eines Anderen geschenkt bekommen, so zeigt ihm seine Erfahrung, dass er nichts Bedeutsameres finden kann. Ist er mit diesem Verhältnis vorbehaltlos einverstanden, ist er sich dessen gewiss. Christen sehen den Grund für dieses Einverständnis im Menschsein Gottes, das die Personen “kommunikationsfähig” macht. Anderenfalls könnten sie es durch Vereinbarung von sich aus erreichen.

11.2.19 08:57
 



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