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Kommentar zu den Perikopen des Festes der

Taufe des Herrn

1. Sonntag im Jahreskreis C

13. Januar

 

1. Lesung Jes 42,5.1-4.6-7

Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht.

Er schreit nicht und lärmt nicht  und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln.

So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen,

aus ihrer Haft zu befreien.

 

Sind die sozialen Verhältnisse reformbedürftig, kann das nur durch Menschen mit besonderen Fähigkeiten zum Besseren gewendet werden. Die Fähigkeiten eines solchen Reformators mag man kennen, doch der Erfolg seines Wirkens ist ohne den Geist Gottes nicht denkbar.

Erst der Geist Gottes befähigt die Menschen zum konstitutiven Wirken.

 

Oder

 

1. Lesung Jes 40,1-5.9-11

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden.

Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben. Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen. Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott. Seht, Gott der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her.

Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam.

 

Durch eine Aufforderung werden die Angesprochenen zu einer Geisteshaltung aufgefordert, die ihnen fehlt. Wie kommt sie zustande? Wenn Gott die Menschen auffordert, muss er sie auch entsprechend befähigen. Den Übergang von der menschlichen Unfähigkeit zur Fähigkeit zeigt sich an der Entschlusskraft. Sie ist immer einem Anderen zu verdanken.

 

 

 

2.Lesung Apg 10,34-38

Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller. Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.

 

Weil Gott sein Menschsein jedem Menschen mitteilt, kann er diesem authentischen Menschsein näherkommen. Der damit verbundene Fortschritt zeigt sich darin, dass der Mensch das Bedeutsamste tun kann: Er vermag anderen zu Lebensmöglichkeiten zu verhelfen, die er von sich aus nicht finden können. Möglichkeiten sind ein Erstes und alles Erste hat seinen Ursprung im dreifaltigen Gott.

 

Oder

 

2. Lesung Tit 2,11-14.3,4-7

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus. Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Als aber die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, hat er uns gerettet - nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens - durch das Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist. Ihn hat er in reichem Maß über uns ausgegossen durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir durch seine Gnade gerecht gemacht werden und das ewige Leben erben, das wir erhoffen.

 

Die unbedingte Hoffnung weiß um das für jeden Menschen Bedeutsamste, nämlich sein zu können, was er sein soll. Das ist ein Bildungsprozess der an kein Ende kommt, weil Gott sich unaufhörlich mitteilt. Dieser Prozess ist die allgemeine Gotteserfahrung.

 

Evangelium Lk 3,16-16.21-22

Johannes der Täufer sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist. Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold! Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.

 

Propheten werden als solche an ihrem konstitutiven Wirken erkannt. Johannes als größter Prophet hat eine Jüngergemeinde um sich versammelt, die sich vermutlich aus Bekehrten zusammengesetzt hatte. Die „Täuferbewegung“ war zwar ein außerordentliches Ereignis, aber sie war nur ein Anfang. Denn eine Bekehrung lässt sich nicht fortsetzen. Sie ist einmal abgeschlossen. Jeder Anfang aber bewirkt einen Prozess. Durch die Selbstmitteilung Gottes wird die Geschichte zu einem  unabschließbaren Prozess des Fortschritts, also des Heiles. Zum Heilswirken müssen die Menschen befähigt durch einen absoluten Heilbringer befähigt werden, der ihnen alles voraushat, was ihnen fehlt und ihnen gibt, was zum Heil nicht fehlen darf.

 

12.1.19 09:28
 



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