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Kirchliche Sonderveranstaltungen

 Müsste die Kirche nicht mehr Sonderveranstaltungen anbieten? Die Gemeindegottesdienste sprechen doch die meisten Menschen nicht an. Das kann sie machen. Sie muss dafür aber viele ihrer aktiven Gemeindemitglieder einsetzen, um ein Programm durchzuführen. Etwa eine „Lange Nacht der Kirchen“ in einer Stadt oder einen „Ökumenischen Kirchentag“ in einem Stadtteil. Doch man muss sich hüten zu fragen: Was soll damit erreicht werden?

 

Macht man das jedoch nicht, hat man eventuell gute Möglichkeiten versäumt.

Wenn man bedenkt, was die Kirche versäumt hat, braucht man nicht lange zu rätseln, was das denn sein könne. Die Kirche hat den Menschen etwas bewusst zu machen, was ihr keine andere Instanz der Welt abnehmen oder besser machen kann. Sie muss den Menschen sagen, was von absoluter, also gar nicht anders zu denkenden Bedeutung ist, nämlich ein Verhältnis zu Gott.

 

Das hat sie sicherlich schon immer getan, aber sie erreicht die Menschen in der Mehrzahl gar nicht. Vielleicht muss sie doch, wie man so sagt: „Erst mal einen ausgeben.“

Das kann sie machen. Aber dann muss sie zur Sache kommen und den Menschen sagen, inwiefern es in einem Gottesverhältnis um die Menschen geht. Es kann ja niemand sagen, dass es ihm nicht um eine Verhältnis zu Gott geht, wenn er einmal begriffen hat, was von einem Verhältnis hier und jetzt schon abhängt. Weiß er das, kann ihm nichts mehr egal sein. Ein Gottesverhältnis erst recht nicht. Es ist der aktive Grund für alle anderen Verhältnisse unter den Menschen.

 

Das mag ja zutreffen. Aber so weit denken doch nicht alle.

Was sie denken und was sie interessiert, ist zwar immer ihre Sache. Aber man tut niemandem etwas Böses an, wenn man ihm etwas zu bedenken gibt. Das machen Politiker, Journalisten, Künstler und wer auch immer. Wo Menschen mit einander reden, geben sie sich etwas zu bedenken. Auch wenn sie es gar nicht beabsichtigen. Immer zeigen und beeinflussen sie ihre Interessen. Darum, Holzauge, sei wachsam: Was nicht interessiert, bleibt zwar außerhalb des Lebens. Aber es bleibt.

2.1.19 09:05
 



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