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Kommentar zu den Evangelien der Weihnachtswoche vom 02. bis 05. Januar 2018

Dienstag 02.Jan,

Joh 19,19-24

Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.

 

·        Wer etwas Besonderes tut, findet nicht nur Beachtung, er wird von der Obrigkeit auch kontrolliert. Denn sie verlangt vorbehaltlose Beachtung und kann darum nichts Bedeutsameres dulden. Denn wo eine Obrigkeit in Frage gestellt wird, hat sie keine Kompetenz.  Auch die Obrigkeit fürchtet um ihre Bedeutungslosigkeit.

 

Mittwoch, 03. Jan.

Joh 1,29-34

Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen. Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.

 

·        Was der Heilige Geist bewirkt, kann erst erkannt werden, wenn er die entsprechende Erkenntnis schafft. Da der Heilige Geist das bewirkt, was noch nicht war, nämlich das Neue, kann der Mensch am Neuen interessiert sein. Denn der Mensch kommt dem sein soll, nur durch das Neue näher. Wie oft aber wird das Neue verdächtigt? Das ist ein Zeichen für die Selbstgefährdung durch Abgrenzung gegen das, was die Zukunft bringt. Aufhalten lässt sich die Zukunft zwar nicht, weil es immer wieder Menschen gibt, die das Neue kennen und bewirken. Doch drängt sich das Neue nicht auf, obgleich es die Einwilligung des Menschen ermöglicht. Aber von einer solchen Selbsterneuerung, der Metanoia, halten die Christen nicht viel.  Die daraus folgenden Defizite in der Kirche, werden allenfalls beklagt.

 

Donnerstag, 04. JAN

Joh 1,35-42

Am Tag darauf stand Johannes wieder dort und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte (Christus). Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels.

                   

·        Eine Begegnung hat den Charakter einer Stiftung. Sie wird vom jeweils Anderen ermöglicht. Einer Begegnung von Personen liegt die Fähigkeit zur gegenseitigen Mitteilung zu Grunde. Sie ist ein Prozess, der nicht herstellbar ist. In einer Begegnung schafft einer für den Anderen Lebensmöglichkeiten, die er allein nie finden kann.

 

Freitag, 05. Jan.

Joh 10,11-16

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.

 

·        Sein Leben „hinzugeben“ (animas ponere) bedeutet, dem Anderen neue Lebensmöglichkeiten zu eröffnen. Das entspricht dem Wirken des Heiligen Geistes. Mehr kann darum niemand für einen Anderen tun.

1.1.18 17:59
 



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