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Eine Messe für die Armen Seelen…

Wer gestorben ist, wird als „arme Seele“ bezeichnet. Denn er kommt nicht gleich“ in den Himmel“, sondern er muss im „Fegefeuer“ – lateinisch purgatorium, deutsch Reinigungsort – für  seine Sünden büßen. Dass jemandem das Fegefeuer erspart bleibt, dürfte nur für eine Minderheit der Getauften, die Heiligen, zutreffen. Dass die Verstorbenen den Hinterbliebenen etwas voraushaben, wird sich kaum jemand eingestehen. Denn dann könnte er ihnen nichts „nachreichen“. Dennoch möchte man etwas tun, was den Verstorbenen zu Gute kommt: Man betet für sie. Mehr noch: Man lässt für sie eine „Messe lesen“ und verbindet das mit „Intentionen“, das sind „besondere Meinungen“,  die das Pfarramt gern entgegennimmt, weil man auch ein Stipendium (einen Geldbetrag) dazugibt.  Es wird niemand etwas dagegen  einwenden, dass für die Verstorbenen „Messen gelesen“ werden. Dann wäre auch das Gebet für die „armen Seelen“ fragwürdig. Soll es immer so weitergehen, oder ist es nicht notwendig, „klaren Wein einzuschenken“? Denn die Hinterbliebenen haben es nötig, mit ihren Verstorbenen zu beten, damit sie nicht nach ihrem letzten Tag auf Erden „dumm herumstehen“, also selbst als „arme Seele“ im „Fegefeuer“ abwarten müssen, bis sie wissen, wie es weitegehen soll. Um es nicht dazu kommen zu lassen, muss man die Selbstkonstitution verwirklichen, die in unserer Sprache Gebet heisst . Für die Verstorbenen zu beten, ist ebenso naheliegend wie das funktionale Alltagsdenken. Für die „armen Seelen“ zu beten, könne doch nicht vergeblich sein. Mit den Verstorbenen zu „beten“, hat noch nie jemand gesagt. Darauf wird auch so leicht niemand kommen können, wenn das Wort „Selbstkonstitution“ vom  Zweckdenken des Beters durch das Wort „Gebet“ ersetzt ist. Wer macht sich Gedanken über die Notwendigkeit des Gebetes, wenn er mit dem Wort „Selbstkonstitution“ nichts anzufangen weiß?

19.6.18 08:42


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Aufruf eines Bischofs: Die Sprachlosigkeit des Glaubens überwinden

Über die „fides quae“, die Glaubenslehre, wird gepredigt und geschrieben. Wo ein Pfarrer es sich zutraut, gibt es in einer Gemeinde auch Glaubensgespräche. Sie sind nur für wenige von Interesse und man diskutiert die „fides quae“. Über die „fides qua“, das „Leben aus dem Glauben“ wird niemand sprechen. Er müsste über sein Verhältnis zu Gott reden. Kann man das verlangen, wenn niemand weder über sein Selbstverständnis, noch über sein Glaubensverständnis sprechen wird?

18.6.18 10:05


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