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Ist Religion Ermessenssache?

 

Das funktionale Denken gehört zum Alltag. Die Funktion von Ursache und Wirkung zu kennen, ist unverzichtbar, wenn man nichts falsch machen will. Neben dem funktionalen Denken das reflektierende Denken zum Zugekommen, um die  Bedeutung zu erkennen. Da alles eine Bedeutung hat, kann man einer Sache die Bedeutung abgewinnen oder zumessen. Das hängt vom Interesse ab. Das Letztbedeutsame für den Menschen ist es, sein zu können, was er sein soll. Das ist er also zunächst nicht. Wie aber kommt er zum Sein-Können? Welche Fähigkeiten sind dazu nötig? Unverzichtbar sind immer die ersten Fähigkeiten in Erkenntnis und Willen. Die Unterscheidungsfähigkeit und die Bejahungskraft. Alles Erste ist Gabe des absolut Ersten. Es ist Gabe Gottes. Darum hat jeder und jedes eine Beziehung zu Gott als seinem Ursprung. Was aber gibt Gott jedem Menschen? Gewiss das Leben und das Weiterleben. Das Weiterleben hört nicht auf, weil Gott weiterwirkt. Wie aber reagieren Menschen darauf? Selbstbestimmt durch ihre Lebensweise. Aber welche Bedeutung hat ihre Lebensweise? Sicherlich jene, die sie ihr beimessen. Deswegen kann auch das religiöse Leben Ermessenssache sein. An die Notwenigkeit eines Gottesverhältnisses wird man deswegen nicht denken.

21.6.18 09:17


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Woran ist zu erkennen, was der Mensch mit Gott zu tun hat?


 

Ein Anfang weist auf eine anfangslose Wirklichkeit  zurück. Sie ist der Grund für alles, was anfängt und vorher nicht  da war. Sie muss also sein und kann nicht nicht-sein.

Jeder Mensch hat einen Anfang und der das ermöglicht hat, hat keinen Anfang. Aber was ist das Höchstmögliche, das der Anfanglose, Ewige, ermöglichen kann? Sicherlich sein „Ebenbild“, das wiederum ermöglichen kann, was noch nicht war. Das ist der Mensch als Wesen der Möglichkeiten.

Möglichkeiten zu verwirklichen heißt „konstituieren“. Die Konstitutive Kraft erschließt die Wirklichkeit in der Möglichkeit. Gibt Gott einem Menschen konstitutive Kraft, so kann er bewirken, was anders nicht zu erklären ist. Was er bewirkt, wird oft als „Wunder“ bezeichnet. Das Ergebnis konstitutiven Wirkens ist dann eine Neuschöpfung. Seien es Heilungen oder Bekehrungen. Aber auch Berufungen. Wie aber ergreift der Mensch das konstitutive Wirken, so dass er auch konstitutiv wirken kann? Er muss „sich sagen“ – lateinisch: orare, deutsch: beten – worauf es ihm im Prozess des Heiles ankommt. Wollte man die „Gebetsliteratur“ dementsprechend durchsehen, käme das wohl auf eine fromme Plattenbau-Siedlung hinaus. Die „Lex orandi“ entspricht der „Lex credendi“. Was jemand glaubt, bestimmt sein Gebet. In dieser Hinsicht sollte man „die Luft anhalten“.

 

20.6.18 08:47


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