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Die Verdunkelung des Glaubens

ist ein von Theologen gefürchteter Vorwurf. Nun ließe sich eine Verdunkelung durch Erhellung schnell aus der Welt schaffen. Aber wer bringt schon Licht in den „Glauben“, mit dem doch unter dieser Rücksicht nur das Glaubensverständnis gemeint sein kann? Denn der Glaube ist eine Geisteshaltung, die der Menschen von sich aus will, also freiwillig. Wenn jemand sich in seinem Glaubensverständnis so leicht durch Aussagen anderer erschüttern lässt, dass er an seinem Willen zum Glauben Schaden nimmt, dann hat er mehr an seinen Glauben geglaubt als an Gott. Denn Glaube ist der Wille zu einem Gottesverhältnis. Wo dieser Wille „verdunkelt“ wird, wenn man sich so ausdrücken will, redet man von Sünde. Wenn nun ein Lehrer des Glaubensverständnisses, ein Theologe, seine Lehrerlaubnis verliert, weil er die Frage gestellt hat, ob es nicht verschiedene Geisteshaltungen in den Kulturen gibt, die für ein Gottesverhältnis sprechen, obgleich die Menschen dieser Kulturen keine Christen sind, so ist seine Frage entweder unsinnig oder berechtigt. Unsinnige Fragen heben sich selbst auf. Berechtigte Fragen sind jedoch nicht selten unerwünscht, wenn die Antwort die bisherigen Lehrmeinungen erschüttert. Über tausend Jahre hat niemand in der Christenheit den Heilspessimismus, den Augustinus in die Christenheit gebracht hat, zu erschüttern gewagt. Die Reformatoren von Calvin bis Luther hätte es ohne Augustinus wohl nicht gegeben. Denn hätte man vor fünfhundert Jahren schon gesagt: „Denn er, der Sohn Gottes, hat sich in seiner Menschwerdung gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt,“ wie das II. Vatikanische Konzil erklärt hat (GS 22,2), wäre der alles verdunkelnde Heilspessimismus aufgehellt worden. Wenn Gott jedem Menschen sein unüberbietbares Menschsein mitteilt, sind in der Heilsgeschichte jene Christen, die wirklich Christen sind, keineswegs nur unter den Evangelisierten zu finden. Denn sie sind Jahrhunderte hindurch durch die Erfassungstechniken, besonders der römisch-katholischen Kirche, dem Volk Gottes einverleibt worden. Verstanden haben sie im Grunde kaum etwas, weil ihnen bis heute keine Gründe genannt werden. Denn anderenfalls hätte es eine sogenannte „Weitergabe des Glaubens“, die in Wirklichkeit nur die Weitergabe des jeweils erreichten Glaubensverständnisses sein kann, mit der gleichen Selbstverständlichkeit gegeben wie die notwendige Erziehung der Nachkommen.

1.10.20 09:20


„Das ist zu hoch für mich...“

Haben Sie Geduld. Es geht auch aufwärts. Nach Ihrem letzten Tag auf Erden warten keine Banalitäten auf Sie. Darum werden Sie nicht überfordert. Ein Geistwesen muss mit allem rechnen. Denn wenn Gott seinen Geist mitteilt, „kommt Sturm auf“. Warum können die Menschen der primären Welt, die Gott ihnen gegeben hat, eine sekundäre Menschenwelt hinzufügen? Warum bleiben sie nicht im Einklang mit der Natur, sondern überbauen sie mit Kultur und Technik? Technik heißt Können. Erst durch ihr Können, wissen die Menschen, wer sie sind. Ein Bewusstseinswandel wird erst durch den Dialog mit den Werken der Menschen in der sekundären Welt starten und weitergehen. Was steckt dahinter? Wozu das alles? Warum sind Menschen dazu fähig? Welchen Sinn hat das?

Wer es wagt, zu sagen, der Grund für alles Können der Menschen liege im Menschsein Gottes, kann froh sein, wenn man ihn nur für verrückt erklärt und nicht exkommuniziert. Denn wenn Gott einen Bewusstseinswandel der Menschen bewirken will, sende er ihnen seinen Heiligen Geist und lasse sie nicht in der Welt herumexperimentieren. Der Heilige Geist wirkt zwar auf den Papst und auf die Manager ein. Aber sie lassen ihn auf verschiedene Weise zur Wirkung kommen. Es gibt zwar viele Dienste, aber nur einen Geist. Er gibt jedem ...

 

Die Menschen können als Menschen nur Bedingtes tun und das ist vergänglich, wie sie selbst sehen. Vor allem ist es nicht allen zugänglich. Der Geist Gottes aber, der Vergängliches in Unvergänglichkeit überführt, würde nichts Vergängliches finden, wenn er die Menschen nicht zuerst dazu befähigt hätte, das zu tun, was in ihrer Macht steht. Da Gott aber durch seine Inkarnation ein unbedingtes Interesse an der Welt hat – so sehr hat Gott die Welt geliebt – muss den Menschen nur gesagt werden, dass sie als Personen, also mit Überzeugung, das in ihr Interesse aufnehmen, dass sie es Gott verdanken, das zu können, was sie in der sekundären Welt hervorgebracht haben.

Sie würden aber im „Himmel“ dumm herumstehen, wenn sie das nicht schon „auf Erden“ losgeworden wären, weil sie immer nur vor sich hingeträumt hätten.

 

30.9.20 09:28


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