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Wenn der Dialog fehlt

erstickt der Geist. Auch wenn jemand keine Gelegenheit hat, mit jemandem zu reden, hat er immer noch Themen für einen Dialog. Das sind seine Fragen und seine Erinnerungen. Verliert er das Erinnerungsvermögen, ist er „halbseitig gelähmt“. Das ist selten. Doch in der Vergangenheit ist nichts Neues zu finden. Das Neue kommt aus der Zukunft zu. Es meldet sich an durch Fragen. Der Dialog mit den unbequemen Fragen lässt den Menschen dem näherkommen, was ihm noch fehlt. Am meisten fehlt ihm, was er noch nicht ist, was er aber durch das Menschsein Gottes werden soll. Wer fragt, was er werden soll, kann es gesagt bekommen. Er soll in jeder Hinsicht Gutes tun können, d.h. er soll ein liebender Mensch sein. Mehr ist nicht denkbar. Das Gute, was auf ihn zukommt, kennt er noch nicht. Aber die Bauplätze für das künftige Gute sind schon da. Das sind die Möglichkeiten. Er sollte sie sich rechtzeitig ansehen. Aber nicht heimlich, sondern andere mitnehmen. Sonst fehlt die Möglichkeit zum Dialog und die dadurch mögliche Klärung. „So ungefähr“ wissen wir schon, um was es geht. Dabei lassen wir es meistens und wundern uns, dass wir nicht vorwärtskommen. „So ungefähr“ wissen wir, was beispielsweise mit Friede gemeint ist, wenn wir zum Weltfriedenstag aufgerufen werden, weil wir sofort an Kriege, Spannungen und Zerwürfnisse denken. Wir machen das Gegenteil zum Gegenstand. Dann meinen wir außerhalb dessen zu stehen, was in Wirklichkeit eine unheimliche Eigenart des Menschen ist. Krieg und Feindschaft haben ihre Wurzel im Geist des Menschen. Es gibt nun einmal den bösen Menschen. Wie es dazu gekommen ist, dass jemand die Möglichkeit zur Bosheit verwirklicht hat, ist nicht allein aus seinen Lebensumständen zu erklären, die ihm keine Wahl gelassen haben. Irgendwann ist er aus dem Dialog herausgefallen, weil jene nicht mit ihm geredet haben, die nichts mehr mit ihm zu tun haben wollten. „Wenn wir nicht mehr miteinander reden, ist die Feindschaft schon geboren,“ sagte Johannes XXIII. Der Dialog ist mehr als das Einzelgespräch. Er ist das Geistesklima, das zu unterschiedlichen Wetterlagen führt, je nachdem, was der eine dem Anderen zu sagen wagt. Wenn der Andere jedoch die Macht hat, den Dialog zu verweigern, bliebt nur noch die Rolle des Hofnarren.

21.1.20 08:57


Besser als hierarchisch

kann die Kirche gar nicht organisiert sein. Hierarchie lässt keine Steigerung mehr zu. Heiliger als heilig kann das Kirchenregiment nicht sein und das ist es. Ein Heiliger Vater sitzt auf einem heiligen Stuhl und einigt die heilige Kirche. Ihr fügt er immer neue Heilige hinzu, so dass ihre Heiligkeit aller Welt klar vor Augen steht. Da versuche einmal eine andere gesellschaftliche Gruppierung mitzuhalten. Die Vereinten Nationen sind zwar vorhanden, aber sie haben sich bisher noch nicht von ihrer Ohmacht erholt. Das Nobel-Komitee ist froh, wenn es einen Friedenspreisträger ermitteln kann. Heilige aber hat die Kirche mehr als sie weiß. Dass die Kirche über eine Milliarde noch nicht hinausgekommen ist, spricht nur für die Borniertheit der Menschen. Entweder haben sie schon eine bessere Religion oder sie brauchen gar keine. Denen ist eben nicht zu helfen. Denn wer das Reich Gottes nicht nötig hat, kommt auch nicht hinein. Wer aber in der Kirche ist, kommt auch in das Reich Gottes. Dafür hat die Kirche schon ihre geeigneten Mittel. Früher konnte sie sich sogar auf die Hilfe des Teufels verlassen. Aber der muss sich inzwischen auf etwas anderes besonnen haben. Auf etwas anderes sind seit langem auch viele Kirchenmitglieder gekommen, die ihren Taufschein zwar nicht zurückgegeben haben, jedoch irgendwann auf der Strecke geblieben sind. Das sind wenigsten 90%. Denn bei der Beerdigung sind nahezu 100% wieder dabei. Wo sie vorher waren, braucht man nicht zu fragen. Sie müssen mit der Hierarchie nicht recht zufrieden gewesen sein, diese religiösen Anarchisten. Darüber redet die Hierarchie nicht, warum sie die Anarchisten nicht erfassen konnte. Waren sie nur verschämte Heilige? Denn so groß kann ihre Abneigung gegen die Hierarchie doch nicht gewesen sein. Denn einer Hierarchie kann man nicht einmal durch den Tod entkommen. Ihr fällt man gerade sterbend in die Arme. Wem denn sonst? Das bringt sie sogar dadurch noch zum Ausdruck, dass sie gerade dann, wenn man für einen Getauften nicht mehr tun kann, noch alles tun muss, was die Angehörigen wollen. „Machen Sie man alles, was dazugehört.“ Jetzt endlich haben sie es kapiert. Warum nicht schon vorher?

20.1.20 09:03


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