Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Holzauge, sei wachsam




  Letztes Feedback
   20.04.19 09:49
    Jesus hat mit allen disk
   26.04.19 01:21
    Hallo, ob Sie wirklich
   4.06.19 14:11
    Pastorholzauge gibt ja s



https://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





Das versteht doch keiner?

„Das versteht doch keiner!“ „Dann eben nicht“, möchte man erwidern. „Bleibt doch bei eurem Verständnis, das ihr von Gott und der Welt habt. Oder hättet ihr es gern anders?“ Wenn man nur immer wüsste, was die frommen Christen wollen. Was keiner will, ist sicher. Aber warum ist das Interesse am Gegenteil dessen, was keiner will, so engstirnig und unbeweglich? Geistige Beweglichkeit zeichnet nicht einmal die „Geistlichen“ der Kirche aus. Da Gott aber nicht anders denkbar ist, als dass er ständig seinen Geist mitteilt, ist Geist das Einzige, das nicht knapp sein kann. Wir brauchen gar nicht zu beten: „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.“ Das geschieht auch ohne uns. Das Neue, das nie Dagewesene, kommt zunächst einmal zu den Menschen. Manchmal interessiert es sie nicht. Sie wollen nichts davon wissen. Aber durch das Handeln bestimmter Menschen kommt es doch in die Zeit. Die Menschen leben nicht in der Zeit wie die Fische im Wasser, sondern wie die Seele im Leib. (Der Körper ist dafür das Realsymbol). Dem Wasser kann es egal sein, welche und wie viele Fische darin schwimmen. Für den Lebensraum der Menschen, für ihre einmalige Lebenszeit, ist es nicht belanglos, wie die Zeit „ist“. In der Zeit liegen für sie manche Lebensmöglichkeiten, die es in der Vergangenheit nicht gab. Wer sie aufgreift, ändert nicht nur sich, sondern auch die Zeit. So entsteht der Zeitgeist durch Menschen und wirkt auf sie zurück. Bleibt ihr Selbstverständnis davon unbeeinflusst oder behauptet es sich gegen den Zeitgeist? Das hängt wohl davon ab, wie sich jemand versteht. Denn ohne Selbstverständnis lebt niemand. Mag es auch überwiegend zeitbedingt sein. Was er unbedingt verstehen muss, weiß er auch. Anderenfalls könnte er sich immer wieder herausreden, weil er es nicht versteht – worum es ihm geht.

20.8.19 09:15


Drei „göttliche Tugenden“ gibt es: Glaube, Hoffnung und Liebe. Wie heißt die vierte?

Obgleich der Glaube als „göttliche“ Tugend bezeichnet wird, gibt es Glaubensstreitigkeiten, bis hin zu Glaubenskriegen Was alles mit dem Glauben in Verbindung gebracht wird, ist kaum zu überschauen. Wenn sogar „die Dämonen glauben, aber zittern“, (Jak 2,19), darf man wohl fragen, ob das Gottesverhältnis des Menschen mit dem „Glauben an Gott“ überhaupt erschlossen werden kann. Es kann jemand an seinen Glauben glauben – das nennt man heute Ideologie – und er „steht im Glauben fest“.

Ganz anders muss es sich mit der Hoffnung verhalten. Aber warum? Während sich jemand seinen Glauben „zurechtmachen“ kann, ist die Hoffnung keine Ermessenssache, sondern sie ist unverzichtbar. Denn es kommt auf das an, was der Mensch in jeder Hinsicht sein soll. Was er sein soll und wie er es wird, muss er sich sagen lassen. Aber dann weiß er um seine Ausweglosigkeit. Aus dieser Gefangenschaft befreit ihn die Hoffnung. Sie ist eine Kraft, Lebensmöglichkeiten zu schaffen, die bejaht werden und beibehalten können.

 

Die Gottesliebe kann niemand erfinden. Sie ist die Reaktion des Menschen auf das schon immer gegebene konstitutive Wirken Gottes. Sie ist nicht zu übertreffen, weil sie immer wieder bedeutsamere Lebensmöglichkeiten für andere hervorbringt und von deren Rückwirkung profitiert. Diese Gestalt des Miteinanders wird Reich Gottes genannt. Dieses Miteinander wird überall in der Menschheit praktiziert, denn es kann nicht sein, dass Gott etwas ermöglicht, aber niemand verwirklicht es. Aber warum tun Menschen auch das Verkehrte und sogar das Böse? Warum  sind sie nicht immer gerecht? 

19.8.19 15:01


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung