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Das Desinteresse hört auf,

wenn jemand etwas verliert, was er nötig hat. Dann weiß er, was notwendig ist. Wer er etwas nicht erreicht, was er erreichen wollte, aus welchem Grund auch immer, kann auch nicht gleichgültig bleiben. Nicht ganz so sicher ist es, dass die Gleichgültigkeit oder das Desinteresse aufhören, wenn jemand nicht sein kann, was er sein soll, aber immer noch sein kann, was er sein will. Denn sonst wäre kein Desinteresse an einem Gottesverhältnis möglich. Aber einmal fragt jeder nach einem Retter, bevor er sich selbst für verloren hält.
21.7.18 08:52


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Können wir uns richtig verstehen,

wenn wir nicht wissen, was das Wort Gott bedeutet? Mit einem klaren Ja kann diese Frage wohl nicht beantwortet werden. Also gehört zu einem zutreffenden Selbstverständnis auch das Wissen um den Gottesbegriff. Verstanden ist etwas, wenn wir die Bedeutung nicht bezweifeln können. Bedeutungsloses gibt es nicht. Aus unserem Selbstverständnis bilden wir unsere Interessen und unseren Interessen entsprechend leben wir, soweit es uns möglich ist. Niemand kann darum sagen, es sei nebensächlich, ob jemand sich richtig versteht oder nicht. Es komme allein auf die Lebensumstände an, was man aus dem Leben machen kann. Daran ändere auch der Gottesbegriff nichts. Das ist bedingtermaßen richtig. Aber auch die günstigsten Lebensumstände gehen uns einmal verloren. Was bleibt, ist immer das eigene Bewusstsein. Anderenfalls könnte es uns egal sein, ob und wann uns alles egal ist. Gott ist für das Denken die Wirklichkeit die alles ermöglicht und die selbst nicht ermöglicht sein kann, weil eine unbedingte Wirklichkeit schon immer sein muss. Diese Wirklichkeit sind wir nicht. Wir sind ermöglicht zur Selbstverwirklichung und deshalb verstehen wir uns nicht falsch, wenn wir uns als Wesen unüberschaubarer Möglichkeiten begreifen. Wenn wir die Möglichkeiten, die sich uns bieten, nicht verwirklichen, obgleich wir es könnten, geht das zu unseren Lasten, aber auch zu Lasten anderer, ob wir sie kennen oder nicht. Immer kommt es uns darauf an, die besten sich bietenden Möglichkeiten zu verwirklichen. Wer aber kennt die in jeder Hinsicht und nicht nur hier und jetzt besten Möglichkeiten. Alle Möglichkeiten liegen zwischen uns und der absoluten Wirklichkeit, die wir Gott nennen. Wir müssen deshalb damit rechnen, dass immer wieder nie dagewesene Möglichkeiten vor uns auftauchen, die uns fragen: Was willst du daraus für dein Leben machen? Dass wir jene Möglichkeiten verwirklichen können, die von unserem Wollen abhängen, halten wir für selbstverständlich. Die bedeutsameren Möglichkeiten aber liegen in dem, was wir sein sollen, weil wir uns diese Möglichkeiten nicht ausdenken konnten. Der Übergang vom Sollen zum Können, ist nie ohne den jeweils Anderen möglich. Vom Seinsollen zum Seinkönnen zu gelangen, ist ohne das konstitutive Wirken Gottes nicht denkbar und darum auch nicht möglich. Die Gottesfrage heißt nun einmal: Wodurch kann ich werden, was ich in jeder Hinsicht sein soll? Die Antwort bleibt nicht aus?

20.7.18 10:27


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