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„Wer ist ein Christ“?

Das fragte Hans Urs von Balthasar. Die Antwort, war seine Antwort damals. Über die Bedeutung des Christseins kommt der beste theologische Denker mit dieser Frage nicht hinaus. Er kann keinem Leser eine Geisteshaltung einspeisen. Solange jemand nicht weiß, worum es im christlichen Leben geht, kann er sich auch nicht dafür interessieren. Nun gibt es seit fast zweitausend Jahren Christen, aber ihre Geschichte wirft mehr die Frage auf, ob sie überhaupt verstanden haben, worum es im Leben der Christenheit gehen soll, als dass sie die Antwort zu jeder Zeit verstanden hätten. Die Kirche hat ein Lehramt, dass mehr Wächteramt ist und appelliert, aber die Anthropologie nur verdächtigt und nicht entwickelt. Wer den „Laden kennt“, weiß auch, warum das so ist. Es geht beim Christsein um die Existenzfrage eines jeden Menschen: Wie kann es dazu kommen, so zu leben, dass jeder selbst und seine gutwilligen Mitmenschen damit einverstanden sein können? Um mehr kann es nicht gehen. Wir sind zunächst einmal Wesen der Möglichkeiten. Möglichkeiten kennt man. Wenn man sie „hat“, stehen sie einem offen. Insofern man sie „hat“ heißt das: Das kann man machen. So kann man leben. Doch nicht alle Möglichkeiten stehen jedem offen. Und jedes Mal hängt es von „Umständen“ und Bedingungen, (lateinisch coditiones = „Zugaben) ab, was sich verwirklichen lässt. Hans Küng hat zwar mit seinem Buch „Christsein“, etwas „angestoßen“, wie man so dahinsagt, aber er konnte nicht davon ausgehen, dass er bewirkt, wovon er schreibt. Bewirken, was zu erkennen gegeben wird, heißt Heilsverkündigung. Wo sie nicht vorkommt, kann man möglicherweise weiterhin Religion verwalten und Gläubige „betreuen“, aber das hängt von Voraussetzungen ab, die schon da sind und als Tradition bezeichnet werden. Behält man sie bei, geht es weiter wie bisher. Hört das jedoch auf, muss man zunächst nach der Bedeutung des Christseins fragen. Sind die Fragen nicht von Interesse, ist nichts zu machen. So lange die Existenzfrage den Menschen nicht „auf den Nägeln brennt“, „brauchen“ sie keine Religion. Wenn sie die Existenzfrage jedoch aufgreifen, kommt ihr Selbstverständnis zum Vorschein. Aber das halten sie als Individualisten unter Verschluss. Die Getauften jedoch auch. Darum wird in der Kirche das Banalitätsprinzip verwaltet. Pastorale Aktivitäten werden am laufenden Band erfunden. Wie der Sinn des christlichen Lebens verwirklicht werden kann, wird nur stereotyp beantwortet: Im Glauben. Wie wäre es mit der Hoffnung, die wissen lässt worauf es für jeden in Zeit und Ewigkeit ankommt: Eine Geistesverfassung, die vorbehaltlos bejaht werden kann.

23.10.18 09:09


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Lebe ich eigentlich richtig?

Wer so fragt, weiß es nicht. Aber P. Anselm Grün OSB weiß es nicht nur, er sagt es auch jedem, der nicht weiß, wer er wirklich sein will in seinem „Kleinen Buch vom guten Leben“. – Ob der Leser sich hinterher fragt: „Woher weiß der das alles? Und warum bin ich so doof? Jetzt weiß ich es: Weil ich das Buch gekauft habe.“

22.10.18 08:47


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