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Kommentar zu den Evangelien der 11. Woche im Jahreskreis A 19.-24. Juni 2017

Montag, 19. Juni
Mt 5,38-42
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

 Eine Reaktion auf feindliche Übergriffe bleibt zwar nicht aus. Es muss jedoch bedacht werden, welchen Geistestyp man durch seine Reaktion verwirklicht. Es geht nicht um einen radikalen Pazifismus, sondern um die Distanzierung von der Negativität, die in einer Situation durch den böswilligen oder anmaßenden Menschen, getragen wird.

Dienstag, 20. Juni
Mt 5,43-48
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

 Durch Hass wird einem Gehässigen die Möglichkeit entzogen, im Umgang das Gute zu erfahren. Der Umgang miteinander bestimmt die Qualität der Situationen.
Die Situationen werden durch das Verhalten der Beteiligten bestimmt. Sie bewirken dadurch den Zeitgeist.


Mittwoch, 21. Juni
Mt 6,1-6.16-18
Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Dein Almosen soll verborgen bleiben und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

 Eine verfasste Kirche bieten Wichtigtuern viele Möglichkeiten zur Selbstdarstellung.


Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

 Dass durch das Beten die Fähigkeiten ergriffen werden sollen, die für die Hervorbringung des Reiches Gottes erforderlich sind, wird wohl auch von den meisten Christen nicht so gesehen.
Heute wird kaum jemand in der Öffentlichkeit beten. Die religiöse Verschämtheit hält die Frömmigkeit unter Verschluss.

Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

 Ein Verzicht bringt den Menschen nicht dem näher, was er sein soll. Heute soll das Fasten allenfalls der Gesundheit dienen.

Donnerstag, 22. Juni
Mt 6,7-15
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.
Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen. Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

 Das Gebet ist die Reaktion auf das konstitutive Wirken Gottes, so dass auch der Beter konstitutiv wirken kann. Liest man das Vaterunser indikativ, nennen sie das Wirken Gottes.

Freitag, 23. Juni – Heiligstes Herz Jesu
Mt 11,25-30
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

 Den Weisen und Klugen hat Gott seine Offenbarung nicht verborgen. Hier handelt es sich um eine Analogie eines Sprachspiels. Das Erstaunliche ist, dass auch die „kleinem Leute“ ein Heilsverständnis gefunden haben. Anderenfalls hätte sie nicht verstanden, dass es um das Reich Gottes geht, das sie hervorbringen sollen.

 Das Verhältnis zu Gott hängt für den Menschen von der Bejahungskraft ab. Erst durch einen Überschuss an Kraft ist jede Last leicht.

Samstag, 24. Juni – Johannes der Täufer
Lk 1,57-66.80
Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt. Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott.
Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war. Das Kind wuchs heran und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.
 Welche Bedeutung hat ein Name für den Namensträger? Stellt er eine Verwandtschaft, ein Patronat, dar? Auch Kirchen haben Namen. Wer kennt sich darin aus? Namenslos ist wohl nichts. Es soll wohl bekannt gemacht werden, was das Benannte hervorhebt.

19.6.17 05:59
 
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