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Wer fragt schon danach?

Wer fragt, weiß wonach er fragt und warum er fragt. Es geht ihm darum, etwas auf-zudecken. Anderenfalls bleibt es verborgen. Was am meisten verborgen ist, ist zu-gleich das Fragwürdigste und für bestimmte Menschen das Interessanteste. Dem Fragwürdigsten aber kann man wohl näher, aber nicht auf den Grund kommen. Die große Frage: Warum ist überhaupt etwas und nicht nichts?, bleibt unergründlich. Sie kann nicht beantwortet werden, weil das Gefragte nicht in unser Bewusstsein kom-men kann. Wir wüssten dann alles und hätten nichts mehr zu fragen.
Die Frage nach dem "Fragwürdigsten überhaupt" nennt man die Frage nach Gott. Seine Fragwürdigkeit ist von einer undurchdringlichen Fraglichkeit umgeben. Man kann Gott nicht ausfragen und darum fragt so leicht niemand nach ihm. Es muss schon ein besonderer Anlass gegeben sein, damit jemand nach ihm fragt. Der Fra-gende muss sich erst selbst fragwürdig werden. Ob er jedoch eine Antwort bekom-men hat, die Gott ihm gegeben hat, muss zweifelsfrei sein. Wann ist sie das? Ob Gott überhaupt schon einmal eine Antwort gegeben hat, kann man nur wissen, wenn wir wissen, warum ihn jemand gefragt hat.
Können wir überhaupt wissen, ob Gott spricht, oder ob er jede Antwort verweigert? Dass er schweigt, ist so lange sicher, wie er nicht "gesprochen" hat. Hat er aber "ge-sprochen", so muss ihn jemand "gehört" haben und das auch "sagen" können. Wie aber "hört" man Gott? "Sehen", also von sich aus erkennen, lässt er sich nicht.
Wer nach Gott fragt, fragt nicht nach jemand oder etwas, was es auch noch gibt, sondern er muss eine Frage stellen, die nicht durch eine Antwort abgeschlossen werden kann. Anderenfalls hätte er nicht nach dem Fraglichsten gefragt, das fraglich bleiben muss und sich darum schon immer stellt, weil man sonst nicht dar-auf kommen könnte. - Eine Frage, die sich immer stellt, macht alles fragwürdig. Dar-um ist die Fragwürdigkeit unser Lebensraum und wir selbst sind uns fragwürdig. Wenn wir unsere Fragwürdigkeit mit einer Frage aufgreifen, so heißt sie: Wer soll ich sein? Wen interessiert das, was aus mir werden soll? Mit Sicherheit den, der die Antwort gibt. Wo die Antwort zu finden ist, weiß jeder, der dieser Frage nachgeht, meint PastorHolzauge

16.6.17 09:23
 
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