Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   11.11.16 01:57
    "fromm" sein, beten aber
   15.11.16 02:43
    gute nacht, was sich
   15.12.16 11:01
    Ein Schal ist ein Schal,
   8.01.17 19:49
    Grüß Gott! Steht und
   26.06.17 19:53
    colombia vs olympique ly
   1.07.17 02:05
    I don't even know the wa



http://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kommentar zu den Evangelien der 10. Woche im Jahreskreis A - 12.-17. Juni 2017

Kommentar zu den Evangelien der 10. Woche im Jahreskreis A – 12.-17. Juni 2017
Montag, 12. Juni
Mt 5,1-12
Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden;
denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften;
denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
 Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

Die Seligpreisungen sollen die Menschen in ihrem Verhältnis zu Gott auszeichnen. Es ist jedoch fraglich, ob das Selbstverständnis und das Verhalten der Christen das zu erkennen gibt. Eine Anthropologie der Bergpredigt ist sogar vom Zweiten Vatikanum als nicht vermittelbar bezeichnet worden.

Dienstag, 13. Juni
Mt 5,13-16
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Die Qualität des Lebens hängt davon ab, ob es Menschen gibt, die bessere Möglichkeiten verwirklichen.

Mittwoch, 14, Juni
Mt 5,17-19
Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

„Gesetz und Propheten“ machen das Wirken Gottes bekannt. Wer davon Abstriche macht, verschließt Lebensmöglichkeiten.

Donnerstag, 15. Juni – Fronleichnam
Joh 6,51-58
 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin  für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Ohne die Annahme des Menschseins Gottes verbleibt der Mensch im Bereich der begrenzten Möglichkeiten.

Freitag, 16. Juni
Mt 5,27-32
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Ehebrecher sind Naturalisten. Die Natur ist eine Gefahrenquelle für die Personalität des Menschen, weil sie an die Negativität angrenzt, die sie unablässig aufhalten muss.

Welche Ehe jemand bricht, der eine aus der Ehe Entlassene heiratet, dürfte nicht festzustellen sein, da der Mann seine eigene Ehe nicht brechen kann. Es wird aber niemand riskieren, dass es sich auch hier um eine Sprachfigur (Palindromie) handelt, mit der das Verbot, eine Frau aus der Ehe zu entlassen, unterstrichen wird. (Vergl. „Binden und lösen“. „Vergeben und Verweigern&ldquo. Die Sakramentensperre für wiederverheiratet Geschiedene ist demnach ein Kirchengebot. Denn niemand kann daran gehindert werden, das Menschsein Gottes anzunehmen.



Samstag, 17. Juni
Mt 5,33-37
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

Wenn Menschen einen Eid schwören, heißt das, dass sie vorher nicht auf dem Boden der Wahrheit  stehen. Ein katholischer Geistlicher muss von Anfang an einen „Kirchenbuch-Eid“ schwören. Die „Professio fidei“ kann ihm wiederholt, als Hochschullehrer sogar jährlich, abverlangt werden.




12.6.17 09:34
 
Letzte Einträge: Was zeigt uns der Gottesbegriff?, Zahllose Beziehungen, aber nur wenige Verhältnisse, Kommentar zu den Perikopen des 19. Sonntags im Jahreskreis A - 13. August 2017, Viele Möglichkeiten liegen zwischen Wohl und Heil, Wird es bei Feststellungen bleiben?, Kommentar zu den Perikopen des 20. Sonntags im Jahreskreis A - 20. August 2017


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung