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Kommentar zu den Evangelien der 28. Woche im Jahrekreis A - 16. - 21. Okt 2017

 

Montag, 16. Okt.

Lk 11,29-32

Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.

Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo. Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

 

·       Es geht also um mehr als eine Bekehrung. Dann muss es eine Befähigung zur Erfüllung einer Aufgabe sein, die das Höchstbedeutsame ist und darum ohne das Menschsein Gottes nicht zu erfüllen ist: Das Reich Gottes.

 

Dienstag, 17. Okt.

Lk 11,37-41

Nach dieser Rede lud ein Pharisäer Jesus zum Essen ein. Jesus ging zu ihm und setzte sich zu Tisch. Als der Pharisäer sah, dass er sich vor dem Essen nicht die Hände wusch, war er verwundert. Da sagte der Herr zu ihm: O ihr Pharisäer! Ihr haltet zwar Becher und Teller außen sauber, innen aber seid ihr voll Raubgier und Bosheit. Ihr Unverständigen! Hat nicht der, der das Äußere schuf, auch das Innere geschaffen? Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.

 

·       Ritualismus täuscht etwas vor. Wird ein Ritus nicht beachtet, ist das ein Grund für Vorhaltungen. Auf sie verzichtet so leicht niemand.

 

 

Mittwoch, 18. Okt.

Lk 10,1-9

Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.

·       Wer das Reich Gottes verkündet hat keinen Erfolg, der zur Verwirklichung führt, obgleich die Möglichkeiten dazu gegeben sind. (Die Ernte ist groß. Dennoch muss es verkündet werden. Es wird immer Menschen geben, die das Letztbedeutsame erreichen wollen, weil sie nicht auf dem Ersten, dem Frieden, stehenbleiben können.

 

Donnerstag, 19. Okt.

Lk 11,47-54

Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden. Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten. Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen, damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, an dieser Generation gerächt wird, vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde. Ja, das sage ich euch: An dieser Generation wird es gerächt werden. Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Tür zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert. Als Jesus das Haus verlassen hatte, begannen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, ihn mit vielerlei Fragen hartnäckig zu bedrängen; sie versuchten, ihm eine Falle zu stellen, damit er sich in seinen eigenen Worten verfange.

 

·       Im neuen Gottesvolk werden zwar keine Propheten mehr umgebracht, aber wer die Lehre der Kirche weiterbringen möchte, wird durch Dialogverweigerung kaltgestellt.  Obgleich das Selbstverständnis der Menschen geschichtlich weiterkommt, meinen die Lehramtsträger, die Christen mit einer stereotypen Lehre abspeisen zu können. Weil sie das tun, haben sie auch die Folgen zu verantworten.

 

Freitag, 20. Okt.

Lk 12,1-7

Unterdessen strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus wandte sich zuerst an seine Jünger und sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.

Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergisst Gott nicht einen von ihnen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.

 

·       Wer andere immer wieder täuscht, ist nicht davon abzubringen, weil er einen Vorteil zu Lasten anderer hat. Mit Täuschungen kann man aber nicht auf Dauer ablenken.

·       Was nicht jeder wissen soll, flüstert man denen ins Ohr, denen man vertraut. Man darf aber nicht für sich behalten, was alle angeht. Das muss man von den Dächern rufen. Heute sind das die sozialen Medien.

·       Gefahren wird man zwar nicht zur Wirkung kommen lassen, aber eine Selbstgefährdung muss am meisten gefürchtet werden.

 

Samstag, 21. Okt

Lk 12,8-12

Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben. Wenn man euch vor die Gerichte der Synagogen und vor die Herrscher und Machthaber schleppt, dann macht euch keine Sorgen, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt. Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.

 

·       Wer kein Verhältnis zu Gott eingehen will, muss zunächst einmal wissen, dass es dieses Verhältnis gibt. Er kann dann auch wissen, was für ihn davon abhängt.

·       Ist es überhaupt möglich zu wissen, wer der Heilige Geist ist und ihn dennoch zu „lästern“. Wer lästert, verfälscht sich selbst.

·       In Grenzsituationen reagiert der Menschen seinem Wesen entsprechend.

 

16.10.17 09:06


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Kommentar zu den Perikopen des 28. Sonntags im Jahreskreis A - 15. Oktober 2017

1. Lesung Jes 25,6-10

Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen,

mit besten, erlesenen Weinen. Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen.

An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung.

Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat. Ja, die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg. Moab aber wird an Ort und Stelle zerstampft, wie Stroh in der Jauche zerstampft wird.

 

Auch schlechte Zeiten bleiben nicht für immer. Denn die Selbstmitteilung Gottes ist konstitutiv und bringt darum Menschen hervor, die zu tun fähig sind, was notwendig ist. Ist das Leben so wie es nicht sein soll, gibt die Hoffnung zu verstehen, dass es so wird, wie es sein soll. „Er – Gott – beseitigt den Tod für immer.“

 

2. Lesung Phil 4,12-14.19-20

 

Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Sattsein und Hungern, Überfluss und Entbehrung. Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt. Trotzdem habt ihr recht daran getan, an meiner Bedrängnis teilzunehmen. Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken. Unserem Gott und Vater sei die Ehre in alle Ewigkeit! Amen.

 

Gottes erste Gabe an alle Wesen ist die Kraft zur Bejahung. Im Maße der Kraft vermag der Mensch auch die Defizite des Lebens, die Entbehrungen, zu ertragen. Könnte der Mensch alles ertragen, müsste er ein Übermaß an Kraft haben.

 

 

Evangelium Mt 22,1-14

Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden.

Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

 

Einmalige Ereignisse (wie die Hochzeit eines Königsohnes) sind von hoher Bedeutung. Doch was für jemanden von Bedeutung ist, muss er selbst wissen. Die Selbstbestimmung folgt den eigenen Interessen und offenbart dadurch das Wesen des Menschen. Auch sein Unwesen: „Wieder andere vielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.“ Das hat für sie furchtbare Folgen: „Er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.“

Doch das königliche Hochzeitsmahl findet dennoch statt. Aber mit sehr verschiedenen Menschen. Darunter ist einer, der nicht wieder weggeschickt wird, sondern gefesselt in die „äußerste Finsternis“ geworfen wird. Denn er hat auf die Frage nach dem Warum seines für eine Feier unpassenden Aussehens nicht reagiert. Wer auf das Wirken Gottes nicht reagiert, setzt sich selbst sein Ende. Denn erst an der Reaktion kann erfahren werden, was der Mensch mit Gott zu tun hat.

 

14.10.17 09:33


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