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Warum vor den Gedanken anderer einknicken?

Bevor es Menschen auf diesem Globus geben kann, muss das Menschsein schon „erfunden“ sein. Woher soll etwas kommen, wo es nicht ist, wenn es nicht anderswo ist? Dieses „Anderswo“ heißt für das Denken „Gott“. Denn es muss eine Wirklichkeit geben, die alles bewirkt, was sie selbst nicht ist. Klar? Nein? Von nichts kommt nichts. Wenn nun ein Menschsein „vor“ unserem Menschsein sein muss, so bleibt er nicht für sich, sondern er teilt sich so mit, dass andere Menschen sein können. Diese Menschen sollen über die Endlichkeit ihres Menschseins in die Un-endlichkeit seines Menschseins gelangen können. Denn Endlichkeit heißt immer: Es genügt uns nicht. Es gibt noch mehr und etwas ganz anderes. Das können alle haben. Es sei denn sie wollen es nicht. Denn jeder wird zunächst nur, was er werden will. Leider – infolge seiner Endlichkeit - nur teilweise. Wenn er aber werden will, was er werden soll, wird er auch das. Und das ist mehr als er sich ausdenken kann. Noch Fragen? Das Thema Sollen darf jedoch nicht rechts vom Komma verbucht werden.

18.10.17 10:18


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Eigentümliches Glaubensleben

Der „Initiativkreis Münster e.V.“ deklamiert: „Wir, die Laien, haben ein kirchlich verbrieftes Recht auf authentisch gefeierte Liturgie. Wir fordern dieses Recht ein, weil nur so das Glaubensleben der Kirche erneuert werden kann.“ - Dann fordert man schön! Da scheint ein ziemlich hoffnungsloses „Glaubensleben“ nach Luft zu schnappen. Aber so ist das nun einmal, wenn in „katholischen“ Gegenden religiöse Allesfresser sich mit einem Denkwissen identifizieren, von dem sie selbst nicht wissen, was daran religiöse Ideologie und was heilsnotwendige Wahrheit ist. Sie sind doch völlig überfordert, wenn sie jemandem die Notwendigkeit eines Gottesverhältnisses plausibel machen sollen. Von der Heilsaporie haben sie überhaupt keine Ahnung. Können sie wenigstens die Gottesfrage von der Gottesbegriffsfrage unterscheiden und in Sprache fassen? Und wodurch sehen sie die Gottesfrage beantwortet? „Nicht wer Herr, Herr, sagt, wird in das Reich Gottes kommen...“ Solche Ritualisten, die nicht einmal merken, dass wir eine in Jahrhunderten zusammengebastelte Patchwork-Liturgie haben, können das Verschwinden einer affektierten Pseudoreligiosität nur noch beschleunigen. Das wäre ihr wahres Verdienst. Nur weiter so: „Wir Laien haben das Recht...“ Sie sind wirklich „Laien“. Denn nicht einmal der kirchliche Rechtsbegriff ist ihnen klar. An ihren Glauben haben auch die Pharisäer geglaubt. Aber nur mit dem Rücken zur Zukunft. Umkehr um 180° war nichts für sie.

17.10.17 09:35


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