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Ein großer Schritt nach vorn?

Die beiden christlichen Konfessionen haben ihre Taufen gegenseitig „anerkannt“, also nicht nur zur Kenntnis genommen. Alles andere nicht. Die Theologie der Taufe und der Kirche behält jeder für sich. Dadurch ist der ökumenische Status quo festgeschrieben.

Taufe verbindet die Kirchen. So heißt es in einer Kirchenzeitung. Dazu ein Foto: Ein evangelischer Bischof schüttet Wasser in den Taufstein. Er hat sogar ein aufgeschlagenes Rituale in der anderen Hand. Die im Bild zu sehenden Personen nehmen keine Notiz davon. Einige sitzen mit dem Rücken zum Tatort, andere sind weit weg. Wasser in einen Taufstein zu gießen, ohne dass es über einen Kopf fließt, lässt jeden wissen, was eine Farce ist. Im Vordergrund der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz. Infolge der Aufnahmetechnik ist er, symbolisch richtig, unscharf abgebildet. Er blickt wohl in ein Schriftstück und zeigt dadurch, dass er mit etwas befasst ist. Seine Erklärung: Die Unterzeichnung der wechselseitigen Anerkennung der Taufe sei ein Beleg dafür, dass die ökumenischen Bemühungen nicht erstarrt sind. Nun, schwammig waren sie schon immer und dabei wird es bleiben. Klarheit war noch nie die Sache der Ökumene.

20.4.18 09:05


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Begriffslose Knetmasse

„Geheimnis“ des Bösen? Das ist auch so eine Formulierung, mit der man sich blöd anstellen kann, wenn man nicht weiterdenken will, um drauflosreden zu können. Es ist offenkundig, dass in der Endlichkeit zwei Mächte sein müssen. Der Gedanke mag zwar Poteste auslösen, aber das ändert gar nichts daran, dass es so sein muss. Es gibt Positivität und Negativität. Beides sind Mächte und nicht nur Eigenschaften. Könnte es gar keine Negativität geben, gäbe es nur die unbedingte Positivität, die im Gottesbegriff liegt. Wenn es aber eine von Gott verschiedene Wirklichkeit, die Welt geben soll, muss es eine Differenz schaffende Macht geben, die weder „etwas Göttliches“ ist, noch etwas Menschliches ist. Sie bestimmt, sie setzt Grenzen. Sie determiniert, sagen wir. Nur was das ist, was determiniert, sagt man nicht. Das ist die Negativität. Sie ist eine Macht und sie ist allgegenwärtig. Sie wird verschieden bezeichnet, je nach dem, wo sie zur Wirkung kommt. Hier heißt sie Übel, dort Krankheit, dann Bosheit und Sünde und letztlich Tod. Die Macht der Negativität versucht die Macht der Positivität zu ent-mächtigen. Erfolg hat sie überall dort, wo die Macht der Positivität keine weiterführende Kraft aufnimmt. Deshalb heißt es: „Seid wachsam. Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher, wie ein brüllender Löwe und sucht, wenn er verschlingen kann.“ Diese Bildrede lässt sich auf Begriffe bringen und ist dann alles andere als „geheimnisvoll“. Wenn der Mensch nicht fortwährend die auf ihn gerichtete Selbstmitteilung der unbedingten Positivität ergreift, die wir den Geist Gottes nennen, braucht er das Gute nur energisch zu unterschlagen und die Negativität dringt in dieses Defizit sofort ein. Es kommt eben darauf an, wie der Mensch sich versteht. Er lebt diesseits des Todes nie außerhalb der Gefährdung durch die Negativität. Wenn er seine Selbstbestimmung mit der Energie der Negativität auflädt, bremst ihn nichts mehr. Diese Selbstdeterminierung und nicht unser Gehirn ist der aktive Grund dafür, dass die menschliche Natur, durch die unser Leben verfügbar wird, das böse Spiel aufführt. Der Mensch ist ganz Natur und ganz Person. Die Natur ist der Bereich des Bedingten. Die Person ist der Bereich für das Wirken des Unbedingten. Was an Möglichkeiten verwirklicht werden soll, ist Sache der Selbstbestimmung. Wenn sie das Sollen verwirft, bleibt nur das Wollen. Wer nicht sein will, was er sein soll, kann nur böse werden. Die Negativität ist immer angriffsbereit und macht ihn zu dem, was sie bestimmt: Zu einem bösen Naturalisten. Das Gehirn spielt allerdings mit. Denn dort ist keine Selbstbestimmung eingebaut. Noch Fragen?
18.4.18 09:00


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