Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   4.09.17 11:08
    Se for fazer envie para
   10.09.17 04:29
    g6pd and fava beans
   22.09.17 01:19
    legitimate online pharma



http://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kommentar zu den Evangelien der 2. Woche im Advent 11. bis 16. Dezember 2017v. 2017

Montag,11. Dez.

Lk 5,17-26

Eines Tages, als Jesus wieder lehrte, saßen unter den Zuhörern auch Pharisäer und Gesetzeslehrer; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn drängte ihn dazu, zu heilen. Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen. Weil es ihnen aber wegen der vielen Leute nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach, deckten die Ziegel ab und ließen ihn auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes hinunter, genau vor Jesus hin. Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer: Wer ist das, dass er eine solche Gotteslästerung wagt? Wer außer Gott kann Sünden vergeben? Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr für Gedanken im Herzen?

Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh nach Hause! Im gleichen Augenblick stand der Mann vor aller Augen auf. Er nahm die Tragbahre, auf der er gelegen hatte, und ging heim, Gott lobend und preisend. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen.

 

·        Das Wirken Gottes ist konstitutiv und zeigt sich im Wirken Jesu, dem Gottmenschen.

 

Dienstag, 12. Dez.

Mt 18,12-14

Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.

 

 

Mittwoch, 13. Dez.

Mt 11,28-30

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

 

·        Leicht ist etwas durch einen Überschuss an Kraft.

 

Donnerstag, 14. Dez

Mt 11,7.11-15

Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er. Seit den Tagen Johannes' des Täufers bis heute wird dem Himmelreich Gewalt angetan; die Gewalttätigen reißen es an sich.

Denn bis hin zu Johannes haben alle Propheten und das Gesetz über diese Dinge geweissagt. Und wenn ihr es gelten lassen wollt: Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll. Wer Ohren hat, der höre!

 

·        Über Johannes den Täufers hinaus gibt es ein noch bedeutsameres Menschsein.

 

Freitag, 15. Dez.

Mt 11,16-19

Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen. Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen.

Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.

 

·        Ohne die Weisheit kommt der Mensch nicht zu einem angemessenen Verständnis. Er beschränkt sich auf Meinungen.

 

Samstag, 16. Dez.

Mt 17,9.10-13

Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen? Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen. Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.

·        Der Geist Gottes ist die Kraft zur Erneuerung des Lebens. Das nie Dagewesene muss einen Ursprung haben,  um einen Anfang zu setzen.

11.12.17 10:28


Werbung


Kommentar zu den Perikopen des 2. Adventssonntags - 10. Dezember 2017

1. Lesung Jes 40,1-5.9-11

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden. Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben. Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen. Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott. Seht, Gott der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her. Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam.

 

Ist eine Zeit der Not vorbei, stehen die Menschen an einem Anfang. Wissen sie, wie es weitergehen kann? Das hängt von ihren Fähigkeiten und den Lebensumständen ab. Nur das Eine wissen sie zweifelsfrei: Was früher unerträglich war, wird es auch in Zukunft sein. Darum muss es besser werden: Was den Menschen im Wege steht, muss verschwinden. Es muss verwirklicht werden, was fehlt: Ein Weg durch die Wüste und ebenes Gelände. Also bessere Umstände. Wer aber kann das verwirklichen, ohne dass er durch Gott ermächtigt wird? Denn das Wirken Gottes bringt Möglichkeiten und Fähigkeiten hervor. Gott ist der alles ermöglichende Grund.

 

 

2. Lesung 2 Petr 3,8-14

Das eine aber, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen: dass beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind. Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren. Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden nicht mehr gefunden. Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: wie heilig und fromm müsst ihr dann leben, den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen und die Elemente werden im Brand zerschmelzen. Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt. Weil ihr das erwartet, liebe Brüder, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler und in Frieden angetroffen zu werden.

 

Die Lebenszeit ist befristet. Das Leben liegt in der Zeit Durch sein Verhalten schafft der Mensch Situationen, die es ohne ihn nicht gäbe und zugleich gestaltet er dadurch sein Leben, weil die Situationen auf ihn zurückwirken. Die Antwort auf die Frage ist, was für ein Mensch er sein soll, ist jedoch problematisch. Da es keinen bleibenden Bestand der Welt gibt und infolgedessen auch keine Sicherheit, muss es einen „neuen Himmel und eine neue Erde“ geben, also eine Welt, in der die Menschen menschenwürdig leben können. Das aber ist erst möglich, wenn sie das Menschsein Gottes angenommen haben, so dass sie letztlich „ohne Fehler und Makel“ sind.

 

Evangelium Mk 1,1-8

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.

Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

 

Das Wirken Gottes fehlt zwar nie, aber die Aufnahmebereitschaft (Disposition) des Menschen ist unzureichend. Sie muss noch konstituiert werden und zwar durch die Taufe mit dem Heiligen Geist. Von sich aus kann niemand andere für die Annahme des Menscheins Gottes befähigen. Doch wer bedenkt das überhaupt für die Heilsverkündigung? Erfassungstechniken gibt es trotz des augustinischen „compelle intrare“ (zwingt sie hereinzukommen) nicht.

 

9.12.17 09:54


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung