Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   11.11.16 01:57
    "fromm" sein, beten aber
   15.11.16 02:43
    gute nacht, was sich
   15.12.16 11:01
    Ein Schal ist ein Schal,
   8.01.17 19:49
    Grüß Gott! Steht und
   26.06.17 19:53
    colombia vs olympique ly
   1.07.17 02:05
    I don't even know the wa



http://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kommentar zu den Perikopen des 20. Sonntags im Jahreskreis A - 20. August 2017

1.     Lesung Jes 56,1.6-7

So spricht der Herr: Wahrt das Recht und sorgt für Gerechtigkeit; denn bald kommt von mir das Heil, meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren. Die Fremden, die sich dem Herrn angeschlossen haben, die ihm dienen und seinen Namen lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen, die an meinem Bund fest halten, sie bringe ich zu meinem heiligen Berg und erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.

 

Recht und Gerechtigkeit sind die Voraussetzung dafür, dass Gott durch seine Selbstmitteilung den Menschen geben kann, was darüber hinaus geht: Das Heil. Dass seine Selbstmitteilung vorbehaltlos ist, zeigt sich daran, dass sich auch jene, die als Fremde nicht zu seinem Volk gehörten, in seinem Bethaus mit Freude erfüllt werden.

 

2.     Lesung Röm 11,13-15.29-32

Euch, den Heiden, sage ich: Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst,

weil ich hoffe, die Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von ihnen zu retten. Denn wenn schon ihre Verwerfung für die Welt Versöhnung gebracht hat, dann wird ihre Annahme nichts anderes sein als Leben aus dem Tod. Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt. Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt, so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden. Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen

 

Das Wirken Gottes kann sich erst zeigen, wenn Menschen auf sein Wirken reagieren. Das ist mit „Gehorsam“ gemeint. Gott beendet sein Wirken nicht. Er bringt „gehorsame“ Menschen hervor. Auch dort wo man es nicht vermutet: Unter den Heiden.

 

Evangelium Mt 15,21-28

Von dort zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie (von ihrer Sorge), denn sie schreit hinter uns her. Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

 

Jede Not ruft nach Beendigung. Denn der notleidende Mensch wird von der Macht der Negativität (im Text: „von einem  Dämon gequält&ldquo in Gefangenschaft gehalten. Damit findet sich niemand ab. Er sucht einen Retter und setzt alles daran, dass er handelt. Weil die Frau „alles daran setzt“, um ihr Ziel zu erreichen, sagt Jesus zu ihr: „Frau, dein Glaube ist groß.“

 

19.8.17 09:33


Werbung


Wird es bei Feststellungen bleiben?

Feststellungen zeigen, was los ist. Mehr nicht. Wenn etwas beklagt wird, findet es leicht Aufmerksamkeit.

Es heißt, der Papst will eine Kirche in „Bewegung“, die sich auf die Menschen zubewegt und sie an sich bindet. Aber das machen viele Kleriker nicht mit. Im L‘ Osservatore Romano beklagt ein Kommentator, dass „wenig erleuchtete“ allerorten unwillige Geistliche ein Hindernis bilden. Die Priester steckten in ihren gewohnten Praktiken, einer veralteten Sprache und einem repetetiven Denken ohne Vitalität. Sie seien „fromm der Vergangenheit ergeben.“

Seit Generationen ist das so und mancher Bischof will, dass es so bleibt. O-Ton im Weiheskrutinium: „Pflegen sie mir die Volksfrömmigkeit. Wir haben doch nur noch die Kleinen Leute.“ Jesus hat jedoch Gott, den Vater, gepriesen, als auch bei den Kleinen „der Groschen gefallen“ war. –

Was die Kleriker im Kopf haben, unterscheidet sich von dem, was sie studiert haben, weil die Theologie nicht einmal etwas für eine Predigt hergibt. Das sagen auch Dogmatiker.

Es führt kaum weiter, die Gründe für die Defizite zu nennen. Man wusste schon immer, was geändert werden muss, aber die Theologie macht keine „Nägel mit Köpfen“. Mit Hinweisen und Andeutungen blasen manche Dogmatiker ihre Vorlesungen auf. Andere sind nur Plattenjockeys. Warum sagen Theologen nicht, woran Menschen erkennen können, was sie mit Gott zu tun haben? Das ist doch möglich. Schon der Rückgang auf das Erste, das sich kein Mensch ausdenken kann, aber immer vorfindet, ist eine Fähigkeit, ohne die niemand lebt: Die Affirmation, die Kraft zur Bejahung.

Wenn es für jeden darum geht, dem näher zu kommen, was er in jeder Hinsicht endgültig sein soll, kommt man an einer theologischen Anthropologie nicht vorbei. Solange man um sie jedoch einen großen Bogen macht, wird es bei den Bischöfen und im Klerus an theologischen Köpfen fehlten. Das wird man auch weiterhin feststellen. Aber die Gottesdienstbesucher lassen sich auch mit kümmerlichen Predigten abspeisen, wenn ihnen nichts Besseres gesagt wird. Nach der Bedeutung all dessen zu fragen, was in der Kirche gesagt und praktiziert wird, kommt kaum jemandem in den Sinn.

 

17.8.17 09:46


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung