Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   1.07.17 02:05
    I don't even know the wa
   31.08.17 08:34
   
   4.09.17 11:08
    Se for fazer envie para
   6.09.17 01:44
    Eu acho que isso infring
   10.09.17 04:29
    g6pd and fava beans
   22.09.17 01:19
    legitimate online pharma



http://myblog.de/pastorholzauge

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kommentar zu den Perikopen des 25. Sonntags im Jahreskreis A - 24. Sept. 2017

 

1.     Lesung Jes 55,6-9

 

Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.

 

Gott wird nicht mehr erfahren, wenn das Leben unerträglich ist. Erst eine Zeitenwende, die kein Mensch herbeiführen kann, ändert alles und gibt das Wirken Gottes zu erkennen. Denn Gott wirkt in der Zeit, nicht an einzelnen Orten.

 

2.     Lesung Phil 1,20-24.27

 

Darauf warte und hoffe ich, dass ich in keiner Hinsicht beschämt werde, dass vielmehr Christus in aller Öffentlichkeit - wie immer, so auch jetzt - durch meinen Leib verherrlicht wird, ob ich lebe oder sterbe. Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbare Arbeit. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht. Es zieht mich nach beiden Seiten: Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein - um wie viel besser wäre das! Aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe. Vor allem: Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht. Ob ich komme und euch sehe oder ob ich fern bin, ich möchte hören, dass ihr in dem einen Geist feststeht, einmütig für den Glauben an das Evangelium kämpft

 

Solange jemand Aufgaben zu erfüllen hat, kann er sich dem nicht entziehen. Es mag sich zwar ein besseres Leben wünschen, aber er muss warten, bis die Zeit dafür gekommen ist. „Euretwegen ist es notweniger, das sich am Leben bleibe.“

 

Evangelium Mt 20,1-16

 

Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.

Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.

 

Gott gibt jedem Menschen sein authentisches Menschsein. Deswegen hängt es nicht von der Leistung ab, was aus einem Menschen wird. Alle bekommen den „gleichen Lohn“. Denn mehr als das Menschsein Gottes kann niemand bekommen.

 

23.9.17 10:30


Werbung


Glauben kann man sogar Unfug, aber nicht hoffen

                                                                                                                                                                                                                                          

Der Glaube „verdunstet“. Und zwar schon lange, wenn man das entsprechende Gejammer bedenkt. Vielleicht „verdunstet“ nur das am Glauben, was sich verflüchtigen kann: Das wäre der von anderen eingespeiste Kirchenglaube. „Es ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“ (Joh 6,29). So leicht, lässt sich das Wirken Gottes nicht abschütteln. Es beginnt ja in der Tiefe des Bewusstseins, von wo wir unser Alltagsbewusstsein beziehen und zwar immer wieder neu, auch mit ungeahnten Interessen. Was wäre das Interessanteste? Wohl nicht, das, was wir schon kennen, sondern das, was über unsere gegenwärtigen Interessen hinausgeht. Wie sollen wir uns dazu verhalten? Abwarten? Träumen? Hoffen? Die Hoffnung gibt zu verstehen: Unter allen Möglichkeiten, die wir nicht kennen, können die besseren die Oberhand behalten. Die Folge wäre: Immer mehr Menschen können die Differenz zwischen Wollen und Sollen einerseits und dem Können andererseits immer mehr schließen. Anderenfalls wäre das Scheitern unausweichlich und die Hoffnung ein Schwindel. Die Hoffnung bewahrt uns davor, dass wir alles für einen Schwindel halten. Am Ende würde uns ohnehin die Verzweiflung auffressen.

 

22.9.17 09:09


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung